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Contactlinse

Mit der Contactlinse wird, ebenso wie mit anderen Sehhilfen, die Fehlsichtigkeit ausgeglichen, sprich korrigiert. Eine Brille wird vor den Augen getragen, während die Contactlinse auf die Augenlinse aufgelegt wird. Daher kommt die Namensgebung dieser Sehhilfe, die alternativ auch als Haftlinse, als Haftschale oder als Haftglas bezeichnet wird.

Die Contactlinse schwimmt auf dem Tränenfilm im Auge, sie liegt insofern nicht direkt auf der Hornhaut auf. Das Angebot an dieser Sehhilfe ist ebenso vielfältig wie vielseitig. Unterschieden wird in harte und weiche Contactlinsen; sie passen sich mehr oder weniger flexibel der Hornhaut an. Heutzutage sind Contactlinsen eine vielgefragte Alternative zur Brille mit Gestell und Gläsern. In vielen Fällen sind die Korrekturmöglichkeiten von Contactlinsen deutlich besser als die einer Brille. Ausgeprägte Formen einer Fehlsichtigkeit, die sich mit Contactlinsen deutlich besser beheben lassen als mit Brillen, sind Keratokonus und Keratoglobus.

Contactlinsen sind äußerst pflegeintensiv und müssen sorgsam behandelt werden. Im Normalfall werden sie zur Nachtruhe aus den Augen herausgenommen. Mit einem regelmäßigen Reinigen lässt sich die Haltbarkeit deutlich verbessern. Im Fachhandel werden dazu mehrere Alternativen angeboten. Wenngleich die Contactlinsen heutzutage als neuartig gelten, so sind sie dennoch keine allzu große Neuigkeit. Diejenigen Conactlinsen als heutige Sehhilfe beruhen auf dem Patent des US-amerikanischen Optikers Kevin Tuohy. Als Mitarbeiter der Firma Solex ließ er die von ihm entwickelte Linse mit der Besonderheit patentieren, dass sie ausschließlich, also nur noch die Hornhaut bedeckt.